Warum Alzheimer nicht heilbar ist?

15 Feb, 2017

Warum Alzheimer nicht heilbar ist?

Alzheimer ist grundsätzlich eine altersbedingte Erkrankung. Das Risiko an Alzheimer zu erkranken ist mit 65 Jahren mit 1 bis 2 Prozent relativ gering und steigert sich auf 40 Prozent bei Menschen ab dem 90igsten Lebensjahr. Lange Zeit wurde durch die kürzere Lebenserwartung der Menschen, daher auch in diesem Bereich nicht geforscht.

Heute scheint es fast so, als würde das individuelle Risiko an Alzheimer zu erkranken zurückgehen – was ein gutes Zeichen ist, da es anscheinend Präventivmaßnahmen gibt – doch durch die Überalterung der Gesellschaft, wird Alzheimer eines der größten Herausforderungen der nächsten Zeit. Uhrentest

Gesamte Familie in Schweden erkrankt genetisch bedingt schon früh.

Durch eine Familie in Schweden, die aufgrund eines Gendefekts schon relativ früh an Alzheimer erkrankt, konnte die Wissenschaft sehen, dass bereits 10 bis 20 Jahre vor den ersten Symptomen, das Hirn sich verändert. Tiere entwickeln diese Krankheit nicht, daher hatte man auch keine Möglichkeit die Krankheit zu erforschen. Durch diese Familie jedoch, konnten man die sogenannten „Alzheimer Mäuse“ züchten, die auch die sogenannten Plagues (Eiweißablagerungen) entwickelten und danach die Tangles (siehe Bild unten).
befallene Zellen versus gesunde Zellen

Jede Testreihe mit Medikamenten, die versuchten die Plagues und Tangles im Hirn aufzulösen, mussten jedoch aufgrund der starken Nebenwirkungen oder der Unwirksamkeit abgebrochen werden.
Man ist sich auch noch nicht sicher, wie weit demenzielle Symptome bestehen bleiben, auch wenn man es schafft, die Plaques und Tangles aufzulösen. Außerdem geht man heute davon aus, dass die Therapie schon relativ früh beginnen muss und man eher die Entstehung dieser Ablagerungen im Hirn verhindert, als sie danach zu bekämpfen.

Einen sehr interessanten und ausführlichen Artikel dazu finden Sie hier.


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